Zukunft braucht Erinnerung

Engagement International

Teilnehmer zum 7. Eurocamp in Zöschen 2015
Geschaffener Erinnerungsort für Opfer der Minderheit der Sinti und Roma in Merseburg

Erinnerungspädagogik und Regionalgeschichte für Demokratieperspektiven in Europa

Die Geschichtswerkstatt Merseburg-Saalekreis e.V. engagiert sich seit 2009 mit internationalen Partnern in diesem Themenbereich. Die transnationalen Kooperationspartner kommen aus Deutschland, Polen, der Ukraine, Russland und den Niederlanden. Beteiligt sind Jugendliche und Zeitzeugen aus Merseburg, Jarazcewo, Perejaslaw-Chmelnitzkij, Orel und Beverwijk (Reihenfolge der Länder). Konzeptionell geht es den Partnern um die Aufarbeitung der Geschichte im Zeitraum von 1933 bis 1945 und deren Wirkungen in den jeweiligen Ländern. Im Dialog mit Zeitzeugen werden biografische Erzählungen mit der Aktualität von Zeitgeschichte für die Gegenwart verknüpft. Dazu zählen auch Verlegung von Stolpersteinen, Arbeiten an Gedenkorten, Besuche von Gedenkstätten, soziales Engagement gegenüber Überlebenden der NS-Zeit, Erarbeitung von Ausstellungen und Herausgabe von Broschüren sind Arbeitsformate.

Höhepunkt der Zusammenarbeit sind die jährlichen Internationalen Wochen der Erinnerung und Begegnung. 2015 fand bereits die 7. Erinnerungswoche statt. Wechselnde Orte (Ukraine, Niederlande, Deutschland) ermöglichen eine breite Öffentlichkeitsarbeit zu unserem Anliegen in den jeweiligen Regionen. 2016 ist Polen der Arbeitsort für die Partner.

Kontaktdaten

Geschichtswerkstatt MJerseburg-Saalekreis e.V.
Roßmarkt 2
06217 Merseburg
http://www.geschichtswerkstatt-merseburg.de
E-Mail: geschichtswerkstatt-saalekreis@gmx.de
Telefon: 03461 823043
AnsprechpartnerIn: Jan Skrzypkowski